Eine Vogelperspektive: 
Emotionale Intelligenz & Nachhaltigkeit? 

Die Brücke zwischen Emotionaler Intelligenz in der Führung und dem professionellen Bereich der Nachhaltigkeit?
 
Wir müssen unsere Beziehungen mit uns selbst, mit der Gesellschaft, mit dem Leben und mit der Natur überprüfen und neu denken: wie wir abhängen, wie wir in Bezug stehen, wie wir behandeln, wie wir nutzen, wie wir befähigen, zusammenarbeiten, zuhören, lernen, halten, führen, sind. Wir können damit beginnen, die Dinge mit mehr Faszination und Respekt zu sehen. Faszination und Respekt erneut ins Zentrum holen. Das Verständnis, dass wir teil von, abhängig, nichts ohne - sind. 

Daten können wichtig sein. Und: wie wir uns selbst erklären, wer wir sind, und wovon wir teil sind, ist das Fundament, auf dem wir über Daten entscheiden. Unser Narrativ beeinflusst unser Verhalten - und unser Urteil im Bezug auf eine auf Daten bezogene Entscheidungsfindung.  Wir sollten also mit mehr Offenheit bereit werden, über harte Ziele und Daten hinaus betrachten, warum und wie wir handeln, was wir tun - weil das Was, Warum und Wie bereits mit unserem existierenden Narrativ abgestimmt sind. 
Anstatt Zahlen reduzierende Maßnahmen hoch zu halten, uns fragen: was schafft Nutzen für lebende Zukünfte?

Text und Foto: Ulrike Vött

Vogelperspektive auf Nachhaltigkeit und Daten - Beziehungen, Systemtheorie und Emotionale Intelligenz